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17.06.2010, 19:28 Uhr |
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Josef Hovenjürgen MdL: "Wer mit der Linkspartei paktiert, paktiert mit den Erben des SED-Unrechtsregimes." Gedenkstunde für die Opfer der sozialistischen Gewaltherrschaft in der ehemaligen "DDR"
CDA-Kreisvorsitzender Ulrich Hempel, Miteinlader und einer der Initiatoren der Gedenkstunde in Erinnerung an den Arbeiteraufstand in Ost-Berlin vom 17. Juni 1953, begrüßte die Anwesenden mit den Worten: "Heute auf den Tag genau vor 50 Jahren wurde dieses Mahnmahl vom damaligen Recklinghäuser Bürgermeister Heinrich Auge eingeweiht. Die Rede hielt der ehemalige nordrhein-westfälische Sozialminister Konrad Grundmann, CDU. Und heute kann niemand vorhersagen, wieweit die SPD sich bereits der Nachfolgepartei der Kommunisten angedient hat, um in NRW und anderswo in Deutschland Macht ausüben zu können, und sei es in einer Minderheitsregierung".
Josef Hovenjürgen MdL, CDU-Kreisvorsitzender, hielt eine kurze Ansprache und nahm den Ball von Ulrich Hempel auf: "Ausgerechnet am 17. Juni begehen Hannelore Kraft und die NRW-SPD einen Verrat an den Idealen der Sozialdemokratie. Hannelore Kraft hat die ausgestreckte Hand der demokratischen Parteien ausgeschlagen, um der Linkspartei nachzulaufen. Die SPD macht sich zum Bittsteller einer verfassungsfeindlichen Partei, die in direkter Nachfolge der SED/PDS/Die Linke steht."
Recklinghausen - Herr Hovenjürgen führte weiter aus: "Der 17. Juni steht für beeindruckenden Mut, eine unerschrockene Haltung und einen aus tiefem Herzen stammenden Willen, sich Freiheit zu erkämpfen. Vor 57 Jahren begehrten Hunderttausende gegen das SED-Regime auf. Sie demonstrierten am 17. Juni 1953 unerschrocken für Demokratie und die Einheit Deutschlands. Ihre Forderungen waren menschlich zutiefst nachvollziehbar, die kommunistischen Machthaber der SED reagierten jedoch mit unmenschlicher Härte, Verfolgung und anschließender jahrzehntelanger Gesinnungsschnüffelei gegen ihre eigenen Mitbürger. Der Mut der Menschen in der DDR verdient auch 57 Jahre später noch unseren allerhöchsten Respekt.
Der Jahrestag des Aufstandes sollte uns aber nicht nur Anlass des Gedenkens, sondern auch der Mahnung sein. Mahnung, die erkämpfte Freiheit gegen ihre Feinde zu verteidigen. Und Mahnung, dass es keinerlei Zusammenarbeit geben darf mit einer Partei, die bis heute das SED-Regime verklärt und dessen Unrechtscharakter nicht klar anerkennt. Wir dürfen nie vergessen: Wer mit der Linkspartei paktiert, paktiert mit den Erben des SED-Unrechtsregimes.
Der 17. Juni verpflichtet uns demokratische Parteien, gemeinsam dafür einzutreten, dass politischer Extremismus in unserem Land nie wieder die Oberhand gewinnt - das sind wir den Aufrechten von 1953 sowie allen Opfern der SED-Diktatur schuldig."
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